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Heutiges Datum
15. August 2018

Ein Gast aus der Elfenbeinküste



Daouda Coulibaly, Deutschlehrer aus Reutlingens Partnerstadt Bouaké, war in der letzten Juniwoche an unserer Schule zu Gast. Unsere Partnerschaft mit Herrn Coulibalys Schule, dem Lycée Municipal Djibo Sounkalo in Bouaké, wurde so deutlich sichtbar und für viele persönlich erlebbar.

In zahlreichen Klassen stellte er sich, seine Schule und sein Land farbenfroh und facettenreich vor. Die Neugier der Kepi-Schülerinnen und Schüler war groß: Die Elfenbeinküste war in allen Klassen aus dem Spielplan der Fußball-WM wohlbekannt, doch für die meisten war das Kennenlernen des Lehrers im Rahmen ihres Unterrichts der erste gedankliche Anstoß zur Auseinandersetzung mit der Elfenbeinküste.

Herr Coulibaly, der bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien gleichermaßen wie bei dem der ivorischen Mannschaft gemeinsam mit Kolleginnen mitfieberte, kam über Fußball leicht mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch. Doch seine Schule und die dortigen Verhältnisse kamen ebenso zur Sprache wie Sehenswürdigkeiten, Fauna und Wirtschaft der Elfenbeinküste, die er gern als "Lokomotive Westafrikas" bezeichnet.

Der Besuch des Lehrers unserer Partnerschule in Bouaké bildete den Abschluss seines 5-wöchigen Studienaufenthalts über das Goethe-Institut in Deutschland. Diese Woche in Reutlingen wurde intensiv genutzt, um das gemeinsame Pilotprojekt, die für den Herbst geplante deutsch-ivorische Begegnung von Schülerinnen des Lycée Municipal Djibo Sounkalo und des Johannes-Kepler-Gymnasiums, vorzubereiten. Hier am Kepi in der AG "Rencontre Coul" wie dort im "Deutschclub" in Bouaké laufen die Vorbereitungen unter dem Motto "Ich - mein Land - unsere Welt: in 20 Jahren" schon seit längerem auf Hochtouren. Nun konnten Einzelheiten des Aufenthaltes in Bouaké während der ersten für Oktober geplanten Reise dorthin gemeinsam besprochen und die Vorplanung für die zweite Begegnung im Juli 2015 in Reutlingen begonnen werden.



Die Vorfreude auf das Treffen der Schülerinnen ist unbeschreiblich groß!

(Text: Sibylle Faig, Foto: Suzanna Brunner)