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Heutiges Datum
20. Juni 2018

Bildungspartnerschaft mit der Robert Bosch GmbH



Nicht nur Klassiker!

Reutlingen, 24. Januar 2014. Erst Abi und dann mal sehen? Nicht bei Schülerinnen und Schülern am Johannes-Kepler-Gymnasium in Reutlingen. Eine Bildungspartnerschaft mit der Robert Bosch GmbH sorgt künftig für den richtigen Durchblick bei der Berufs- und Studienwahl.

Gemeinsam haben Schule und Unternehmen ein Programm ausgetüftelt, das Jugendliche Schritt für Schritt an verschiedene Berufsbilder heranführt. Geplant sind unter anderem so genannte "Schüler-Workshops" in der Lehrwerkstatt des Betriebs. Neugierige haben dort Gelegenheit, erste Erfahrungen in Mikrotechnologie, Mechatronik und Elektronik zu sammeln - ganz praktisch, versteht sich. Denn die neue Bildungspartnerschaft zwischen Bosch und Kepi will Jugendliche dazu anregen, sich aktiv mit den verschiedenen Fachrichtungen zu beschäftigen und selber Hand anzulegen. Beim Ortswechsel von der Schule in den Betrieb schnuppern die Teilnehmer zudem Praxisluft im wahrsten Sinne des Wortes.

Alternativen aufzeigen
Zusätzliche Angebote zur Berufs- und Studienorientierung sind auch am Gymnasium notwendig geworden. "Unsere Schülerschaft ist seit dem Wegfall der verpflichtenden Grundschulempfehlung deutlich heterogener", so Schulleiter Hans Selinka, "nicht jeder Abiturient wird künftig noch studieren." Das neue Programm mit Bosch soll deshalb gezielt Alternativen zum Studium aufzeigen. Schließlich muss es nicht immer der klassische Weg sein. "Eine Lehre ist - gerade für Abiturienten - eine hervorragende Grundlage", betont Judith Resch, Ausbildungsleiterin der Robert-Bosch-GmbH. Wer sich dennoch für ein Studium entscheidet, hat die Chance bei Bosch am "Reutlinger Modell" teilzunehmen und bereits während des Studiums eine betriebliche Lehre abzuschließen. Ingenieure mit Hochschulabschluss und Facharbeiterbrief sind gefragte Experten auf dem Arbeitsmarkt.

Authentische Erfahrungen im Betrieb
Weiterer Vorteil der neuen Kooperation: Der direkte Kontakt zum Partnerbetrieb vermittle Schülerinnen und Schülern auch einen emotionalen Zugang zum Thema und ermögliche "authentische Erfahrungen", sind sich die Akteure einig. Das bisherige Programm wollen Thomas Moser, verantwortlicher Abteilungsleiter für die Berufs- und Studienwahl am Johannes-Kepler-Gymnasium, und Gerd Buck, Koordination Ausbildung bei Robert Bosch GmbH, in jährlichen Strategiegesprächen gemeinsam auswerten und weiterentwickeln. Der Kontakt zwischen dem Johannes-Kepler-Gymnasium und der Robert Bosch GmbH wurde vermittelt im Rahmen der IHK-Kampagne "Wirtschaft macht Schule". Nähere Informationen dazu bei Ida Willumeit, IHK Reutlingen, Telefon 07121 201 123, E-Mail willumeit@reutlingen.ihk.de, oder im Internet unter www.wirtschaft-macht-schule.de.



Vor der Unterschrift des Partnerschaftsvertrags gab es im modernen Physikraum eine Gesprächsrunde unter Beteiligung aller Beteiligten und von Schülersprecher Mirko Masen zu aktuellen Fragen rund um Studien- und Berufswahl.


Frau Resch, Ausbildungsleiterin der Robert-Bosch-GmbH in Reutlingen, und Herr Selinka unterzeichnen den Partnerschaftsvertrag!
(Text und Bild: IHK Reutlingen)