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Heutiges Datum
15. August 2018

Symposium "Brückenjahr 10+"



Am Dienstag, 14.06.2016, fand auf Einladung der Stadt Reutlingen, des Albert-Einstein-Gymnasiums und des Johannes-Kepler-Gymnasiums ein Symposium zur Idee eines Brücken- oder Intensivierungsjahrs 10+ im Spitalhof statt.




Nach der Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Hahn erläuterte Herr Prof. Dr. Bohl (Uni Tübingen) die Bedeutung einer guten Kooperation zwischen Gymnasium und Gemeinschaftsschule bzw. Realschule vor dem Hintergrund unseres Schulsystems.




Herr BM Hahn führte die Interessenlage des Schulträgers aus, der einerseits für alle Schülerinnen und Schüler passende Bildungsbiografien ermöglichen will, das Ganze aber unter optimaler Nutzung der vorhandenen Ressourcen.




Herr Rektor Hochgreve von der Eduard-Spranger-Gemeinschaftsschule erläuterte die spezifischen Kompetenzen seiner Schülerinnen und Schüler und formulierte Anforderungen für eine passgenaue Weiterführung ihrer Bildungsbiografie.



Darauf folgten die Präsentationen dreier Modelle, um den Anschluss an die gymnasiale Oberstufe für Schülerinnen und Schüler der Realschule und der Gemeinschaftsschule passgenau zu ermöglichen:





Herr Selinka (Johannes-Kepler-Gymnasium) und Herr Dr. Ernst (Albert-Einstein-Gymnasium) stellten die Idee eines Brücken- oder Intensivierungsjahrs vor, welches gleichermaßen für Schüler aller Schularten attraktiv gestaltet werden und eine erfolgreiche Kursstufe sichern sollte.




Frau Sumski und Herr Dr. Haug (Carlo-Schmid-Gymnasium Tübingen) stellten mit der "Eingangsklasse", der "Eingangsklasse +" und der "Brückenklasse (nur für GMS-Schüler" gleich drei Modelle vor, die unterschiedlich weit die bestehenden Einrichtungen umgestalteten. Deshalb sind zwei dieser Modelle - wie das Reutlinger Modell - auch erst reine DENK-Modelle.




Herr Dreher und Herr Förtsch (Firstwald-Gymnasium Mössingen) stellten zum einen den Aufbauzug für Realschüler vor, der bereits seit langem etabliert ist, zum anderen die sehr beeindruckende - aber eben auch noch längst nicht genehmigungsreife - Idee des "Abiturs in eigenem Tempo" vor.





Die abschließende Diskussionsrunde zeigte zum einen, dass gerade die Eltern der Gemeinschaftsschüler sehr nach möglichst passgenauen Anschlüssen verlangen, dass aber auch die Gemeinschaftsschulen selbst in der langfristigen Perspektive selbst eine eigene Oberstufe anbieten wollen. Übereinstimmend aber plädierten viele Wortmeldungen für eine Weiterentwicklung dieser Idee inclusive einer konkreten Ausgestaltung der Kooperation der Schularten.

Die Schulszene in Reutlingen bleibt in Bewegung!


Lesen Sie hier den Bericht im Reutlinger General-Anzeiger vom 16.06.2016

(Fotos: Thomas Moser)