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Heutiges Datum
15. August 2018

"Das Gold der Inkas" - Musical der "kepi-voices"



"Schon wieder ins Museum" stöhnen die halbwüchsigen Kids der peruanischen Familie (Franziska Kaupp und Patrick Heß), als ihnen von deren Eltern (Selina Floten und Julia Hofer) der vermeintlich dröge Besuch des Völkerkundemuseums in Lima verordnet wird.





Vom Museumsführer (Adrian Rieger) erhält die Familie einen Schnellkurs in spanisch-südamerikanischer Geschichte, der dem Publikum den Hintergrund des Musicals absteckt. Als dann nämlich die Besuchergruppe den Raum betritt, in welchem Standfiguren der Inkas, der Ureinwohner Perus, mitsamt ihrer Hochkultur ausgestellt sind, erwachen diese ganz plötzlich zum Leben und nehmen die Zuschauer mit ins Jahr 1531.








Ein kleines Häuflein verwegener Spanier befindet sich auf der Suche nach Schätzen für die spanische Krone und ist auf dem Boden des heutigen Perus an Land gegangen. Francisco Pizarro, ihr skrupelloser Anführer, ist wild entschlossen, sich die Einheimischen untertan zu machen, um an deren sagenhafte Goldschätze zu gelangen, die der spanische Hof schon sehnlichst erwartet und ob seiner chronischen Finanznot auch dringend benötigt.








Die Inkas empfangen die fremden, bärtigen Männer zunächst mit einer Mischung aus Verehrung und Gastfreundschaft.






Zu spät erkennen sie die wahren Absichten der Eroberer, die schließlich nicht nur ihre Schätze rauben, sondern auch ihren König Atuahalpa (Lisanne Franz) hinrichten.






Geschickt werden im Musical "Gold der Inkas" zwei Handlungsstränge (die Geschichte der Inkas einerseits sowie der Museumsbesuch der Familie andererseits) miteinander verwoben. Letztere greifen immer wieder, mal kommentierend, mal moderierend in den historischen Handlungsablauf ein und setzen in ihren poppigen Outfits einen markanten Kontrast zu den historischen Figuren mit ihren überaus farbenprächtigen Kostümen. Durch diesen dramaturgischen Kniff wird die zweistündige Aufführung zu einem extrem kurzweiligen Musical-Vergnügen.



In zwei Vorstellungen brachten die KepiVoices unter Leitung von Almuth Ansorge und Michel Römer die Ereignisse der frühen spanischen Kolonialzeit in der voll besetzten Schulaula zur Aufführung.





Rund 70 Schülerinnen und Schüler der Unterstufe brillierten sowohl mit ihren Gesangskünsten, aber auch schauspielerisch. Besonders eindrücklich war das aufwändige Bühnenbild, das unter Anleitung von Andrea Walter im Rahmen der schulischen Ganztagesbetreuung in vielen Stunden entstanden war. Musikalisch begleitet wurden die Schauspieler und Sänger von der zehnköpfigen KepiVoices Band, die sich diesmal gleichsam aus Schülern, Lehrern und Eltern zusammensetzte.



Für die monatelangen Vorbereitungen, die nun in zwei herausragenden Aufführungen endeten, holten sich alle Darsteller den verdienten Lohn eines jeden Bühnenkünstlers: minutenlangen Applaus eines begeisterten Publikums.

(Text und Bilder von Thomas Moser)


Herzlichen Dank allen Akteuren, den Regisseurinnen und den Intendanten, den Musikern und Helfern auf und hinter der Bühne, sowie dem 'spanischen' Personal der Bar "Christobal"!

Die Realisierung des Musicals wurde durch unsere Sponsoren ermöglicht, denen wir auf diesem Wege herzlichen Dank sagen:
VOLKSBANK REUTLINGEN, Vereinigung der Ehemaligen und Freunde des Kepi, Elternbeirat des Kepi und Förderverein "for Kepi"