Bildung für nachhaltige Entwicklung

Mit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist eine Bildung gemeint, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt. Sie ist in den Leitperspektiven des Bildungsplans 2016 des Landes Baden-Württemberg folgendermaßen definiert:

„Bildung für nachhaltige Entwicklung befähigt Lernende, informierte Entscheidungen zu treffen und verantwortungsbewusst zum Schutz der Umwelt, für eine funktionierende Wirtschaft und eine gerechte Weltgesellschaft für aktuelle und zukünftige Generationen zu handeln. Dies betrifft vor allem die Beachtung der natürlichen Grenzen der Belastbarkeit des Erdsystems sowie den Umgang mit wachsenden sozialen und globalen Ungerechtigkeiten. Dies erfordert verantwortungsvoll eingesetzte Kreativität, intelligente Lösungen und Weitsicht.“

BNE ist auch im nationalen Aktionsplan des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fest verankert und wird von den Vereinten Nationen durch die Agenda 2030 unterstützt.

Kepi-for-Future – Wir zeigen, dass wir BNE ernst nehmen!

Über die Verankerung des Themas Nachhaltigkeit im Fachunterricht hinaus erarbeitet der AK Klimaschutz Vorschläge, wie wir uns alle konkret in unserem Schulalltag am Kepi noch umweltgerechter verhalten können.

Kontakt

Habt Ihr Fragen oder Anregungen? Verbesserungsvorschläge oder Kritik? Oder wollt ihr einfach nur etwas loswerden? Herzlich gerne! Wir freuen uns auf eine e-Mail!

Cathy Hammer

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Monika Böhm

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Ulrike Blanke

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Unsere Projekte:

- Kepi-for-Future-Aushang

- Veröffentlichung der Kepi-Teachers-for-Future-Erklärung 

- Filmabend zur Energiewende mit Carl-A. Fechner

- Wiedereinführung der Mülltrennung in den Klassenzimmern

- Erfolgreiche Teilnahme am Stadtradeln

- Unterstützung der Fahrradwerkstatt

- Zertifizierung als fahrradfreundliche Schule

- Energiemanager-Projekte

Facts

24 Fakten zur Klimakrise veröffentlicht von Scientists for Future Deutschland:

  • Weltweit ist die Durchschnittstemperatur bereits um etwa 1 Grad angestiegen.
  • Die letzten 6 Jahre waren weltweit die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.
  • Wir Menschen sind der Hauptgrund für den Temperaturanstieg.
  • Schon jetzt verursacht die Erwärmung Hitze, Dürre, Brände und
    Überschwemmungen.
  • Die globale Erwärmung bedroht Gesundheit und Ernährung.
  • Oberhalb von 1,5 Grad Erwärmung werden die Folgen erheblich schlimmer.
  • Die Netto-Emissionen müssen in 20-30 Jahren weltweit auf Null sinken.
  • Die derzeitigen Maßnahmen reichen nicht aus und die Emissionen steigen. 
  • Wenn wir nicht handeln, reicht das verbleibende globale Emissionsbudget noch für ca. 7,5 Jahre ab Mitte 2020.
  • Wenn wir jetzt nicht handeln, leben wir auf Kosten unserer Kinder und Enkel.
  • Kipp-Punkte des Erdsystems werden immer wahrscheinlicher. Eine Rückkehr zu heutigen Temperaturen könnte unrealistisch werden.
  • Ozeane sind wichtig für Klimaschutz. Klimaschutz ist wichtig für Ozeane.
  • Unsere Lebensgrundlagen sind gefährdet. Beim Stickstoff- und Phosphorkreislauf sowie bei der Biodiversität haben wir unsere planetaren Grenzen bereits überschritten.
  • Wir steuern auf das größte Massenaussterben seit der Zeit der Dinosaurier zu.
  • Die Artenvielfalt ist bedroht – z. B. durch Landwirtschaft, Entwaldung,
    Flächenverbrauch und Übernutzung.
  • Klimawandel führt zu Artensterben.
  • Artenschwund und abnehmende Bodenfruchtbarkeit bedrohen unsere Lebensgrundlagen.
  • Die Zerstörung natürlicher Ressourcen verschärft Konflikte und Migrationsdruck. 
  • Eine nachhaltige Ernährung schützt Artenvielfalt, Ökosysteme und Klima.
  • Die derzeitige Nutztierhaltung schadet Klima und Ökosystemen.
  • Eine pflanzenbasierte Ernährung nutzt Klima, Artenvielfalt und Gesundheit.
  • Fossile Brennstoffe werden staatlich massiv subventioniert.
  • Effektive CO2-Preise wirken effizient und können sozial gestaltet werden.
  • Klimaschutz und Energiewende sind ökonomisch machbar und schaffen Chancen.